high fidelity - Sex für die Ohren

hoerraum satteldach asw cantius 6
Ideal: Symmetrisches Satteldach

 

tut ench ammun auf kamin
Der damalige Aufstieg in meine Pyramide

 

hoerraum-beispiel
Hörraumbeispiel (Aufsicht)

 

mein hoerraum quergeschnitten
Mein früherer Hörraum (Querschnitt)

 

mein hoerraum in aufsicht
Mein füherer Hörraum (Aufsicht)

 

Die Faktoren sind aufgelistet nach Wichtigkeit für authentischen Klang:

  • der Hörraum, Sitzpostion und die Aufstellung der Lautsprecher

  • die Lautsprecherboxen

  • der Verstärker

  • die Kabel

  • Plattenspieler, Tapedeck, CD-Player etc.


Der Hörraum:

  • sollte frei sein von Reflexionen, die zu Frequenzauslöschungen und undifferenziertem Klang führen.

  • die ideale Sitzposition bildet mit den Lautsprechern ein gleichschenkliges Dreieck.
    Die Ohren sollten sich dann etwa in Höhe der Hochtöner befinden.
    Dabei ist der eigene Abstand zur Rückwand verschieden vom Abstand der Boxen zu deren Rückwand (Stichwort: Interferenzen)

  • die Boxen sollten wenistens 30 cm von Seitenwänden und 50 cm von Rückwänden entfernt stehen.
    Sonst bläht sich in Raumecken der Baß auf und es dröhnt, so daß die Tonhöhe tiefer Frequenzen nicht mehr unterscheidbar ist.
    Logischerweise stehen keine Möbelstücke vor den Lautsprechern oder so nahe an den Boxen, daß sie mitschwingen können.

  • die Boxen stehen auf Spikes oder Absorbern, um ein Mitschwingen des Bodens zu vermeiden.


Abhilfe bei Reflexionen:

Wenn man in die Hände klatscht und es hallt, dann sind Reflexionsabsorber aus dicken Schaumstoffen nötig. Die platziert man optimalerweise vor den Seitenwänden, wo man die Lautsprecherchassis mit einem Spiegel von der Hörposition aus sehen kann.
In unbedämpften Räumen können Echo-Effekte auftreten, die den gesamten Klang matschig erscheinen lassen.
Die einzelnen Instrumente lassen sich dann nicht mehr in räumlicher Tiefe, rechts oder links orten.

Linear Frequenzen absorbierende Schaumstoffe werden von unterschiedlichen Anbietern verkauft und sind recht kostspielig. Meist muß man mit ca. € 500 für einen Hörraum rechnen.
Dies ist kein billiger Spaß, aber unbedingt nötig, wenn man einen direkten Ton ohne Resonanzen haben möchte.
Teppiche an den Wänden wirken längst nicht so effektiv wie die teureren Schaumstoffe, weil keine lineare Schallabsorption erfolgt.
In den Schaumstoffen wird Schall - also mechanische Schwingungen - in thermische Energie umgewandelt.
Je nach Dicke des Schaumstoffes (> 10 cm!) können so auch tiefe Frequenzen absorbiert werden.

Man sollte nicht alle Wände mit Absorbentien abkleben, weil sonst ein schalltoter Raum entsteht.
Damit hat man zwar die perfekte Ortbarkeit der Instrumente, aber das Klangbild wird insgesamt an Brillianz vermissen lassen und stumpf erscheinen. Außerdem muß man ein Überdämpfen des Hörraums vermeiden. So würde der Klang insgesamt kraftlos und komprimiert erscheinen.


Platzmangel:

Wenn die Boxen aus Platzgründen in den Raumecken stehen müssen, empfehlen sich dort tiefe Frequenzen absorbierende Baßfallen oder Schaumstoffprismen. Die Prismen werden werden mit den Ecken nach innen in die Raumecken gestellt und absorbieren den Schall recht linear.

High End beginnt mit dem Hörraum!